Wie wird es wohl werden? fragten wir uns, im Nieselregen stehend und umrundet von Buh-Rufen der Gauck-Gegner und einiger Kreuzberger Linken. Im Café Kotti hingegen war die Atmosphäre warm und zugewandt. Es war für uns eine Gelegenheit, die wir so zuvor nicht hatten, in einer Runde mit Vertreterinnen anderer ‚postmigrantischer‘ oder ’neudeutscher‘ Initiativen zu sprechen. Mit dabei waren zum Beispiel Melisa Karakuş und Ömer Mutlu vom Online-Magazin Renk. Sie haben ihre Eindrücke dieses Thementages „Unterwegs zum Miteinander“ in einem Beitrag festgehalten.

Der Abend im Schloss Bellevue war phänomenal. Die Nacht zu anatolisch-bayerischen Klängen durchzutanzen – danach stand uns der Sinn, als wir nach einem fulminanten Kulturprogramm zum Empfang geladen wurden. Beglückend, dass es tatsächlich so kam! Es wurde gegessen, getrunken – und vor allem: musiziert und ausgelassen getanzt. „Wir werden hier nie wieder eingeladen!“ hörten wir Cem Özdemir sagen, der sogleich unbekümmert an Seite von Daniela Schadt und Shermin Langhoff, Kaya und den Beamten aus dem Bundespräsidialamt weitertanzte…

Besonders Spaß gemacht hat es uns auch, Alice Bota wiederzusehen, die schon damals bei unserem Event ‚Polski Neukölln‚ dabei war.

Zum ersten Mal getroffen haben wir Paul Bokowski, mit dem wir bereits begannen, Pläne für einen nächsten Salon zu schmieden. Vielleicht wird es ein ‚Polski Wedding’…

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