LESUNG

So war unsere Liebes Wedding-Lesung

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Unser fiktives deutsch-polnisch / deutsch-türkisches Paar kam noch einmal in intimer Atmosphäre zusammen: Während der Lesung in der Stadtbibliothek am Luisenbad lauschten sie gemeinsam starken Worten und bezauberndem Gesang und genossen dazu türkischen Mokka mit polnischem Gebäck von Katulki. Die Literaturveranstaltung drehte sich um die Frage der kulturellen (Nicht)Identität, Ungewissheit und um das Suchen beim Schreiben. Und natürlich die Liebe, die bei all dem oft die treibende Kraft ist.

Matthias Nawrat („Die vielen Tode unseres Opas Jurek“) und Alexandra Tabor („Minigolf Paradiso“) lasen aus ihren Romanen. Die Schauspielerin Salome Dastmalchi trug Zeilen aus Deniz Utlus Roman „Die Ungehaltenen“ vor.
Anschließend diskutierten sie mit der freien Journalistin Ceyda Nurtsch und dem Publikum über die Erfahrungen des schöpferischen Moments: dem Antrieb beim Schreiben.
Dabei kam immer wieder die Frage nach dem Manifesten und dem Subtilen auf, das durch unsere Herkunft mal mehr und mal weniger offensichtlich mitschwingt. Gleichzeitig wurde der Wunsch nach einer Selbstverständlichkeit im Umgang mit den kulturellen Wurzeln deutlich. Von Seiten des Publikums kam auch der Wunsch, sich seiner Herkunft nicht immer offen geständig machen zu müssen.
Sehr unterhaltend moderiert wurde der Abend von Johannes C. Frank vom Verlagshaus Berlin.
Ein weiteres Highlight des Abends war die talentierte deutsch-polnische Musikerin Petra Nachtmanova, die traditionelle türkische Lieder auf der Bağlama zum Besten gab und zugleich ein Spiel mit der polnischen und türkischen Sprache wagte.

Anna Szkoda hielt den Abend fotografisch fest.

 

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